10 Jahre Labradorzucht Fembas

 

Nun sind es schon 10 Jahre, die ich, die wir Labradore züchten. Die Zeit ist vergangen wie im Fluge, auch wenn an so vielen Momenten die Zeit stehen zu blieben schien. Ich bin so dankbar für all die wundervollen Hunde, die mich begleitet haben und weiterhin noch begleiten, für wundervolle Welpen und herausragende Menschen, die ich mit und durch diese Hunde kennenlernen durfte.

Alles fing im Januar 2010 mit dem Wunsch und dem Entschluss Labradore zu züchten an. Der Kennel Femba ist benannt nach meinen beiden Herzenshunden Femke und Baja.

 

Femke war nie in der Zucht, hat durch das Training mit ihm aber meine Leidenschaft für die Ausbildung von Retrievers, den Dummysport und letztlich auch die Zucht geweckt. Ich habe mit ihm an so vielen Tainings und Seminaren teilgenommen, dass ich sie nicht mehr zählen kann. Wir haben die Begleithundeprüfungen im GRC, DRC und im VDH abgelegt, im Dummybereich bis in die Fortgeschrittenenklasse gearbeitet und sind im Rally Obedience zum Schluss sogar erfolgreich in der höchsten Leistungsklasse (3) gestartet. Aber viel wichtiger als all die Leistungen, ist die Tatsache, dass er mich immer treu begleitet hat. 12 Jahre sind es in diesem Jahr, in denen er mit Freude geschenkt hat, mir Trost gespendet und einfach immer "da war".

 

Dann kam 2010 Baja dazu.

Sie schenkte mir den A-Wurf und begründete damit meine erste Zuchtlinie. Sie ist der Labrador, von dem ich am meisten gelernt habe, weil sie mich in ihrer Art immer herausgefordert hat. Sie ist ehrgeizig, gradlinig, fürsorglich und noch immer meine "Rudelchefin". Sie hat mir den ersten Femba's Welpen in die Hände geboren. Vermeintlich gut vorbereitet bin ich nach etlichen Seminaren und dem Studium von jeglichem auf dem Markt verfügbaren Hundezuchtbuch in diese wunderbare Welt eingestiegen und musste dann feststellen, wie wenig ich eigentlich wirklich wusste...

Der Kontakt mit vielen langjährigen Züchtern hat meine praktische Erfahrung zusammen mit der Beobachtung und dem Kontakt zu den Welpenkäufern Stück für Stück vergrößert und ich bin sehr dankbar für all die vielen kleinen Tipps und Tricks, die im Zuchtalltag so hilfreich sind.

Baja hat wundervolle Nachkommen, die in Schulen arbeiten, in Geschäften und im Büro mitarbeiten, Familien erfreuen, im Hundesport sehr aktiv sind und von denen zwei Rüden auch in der Zucht im DRC sind:

Femba's Colour my Life Carlos und Femba's Follow me Gino. Die ersten Nachkommen von Gino ziehen gerade in ihre neuen Familien.

Zu einigen Würfen und Menschen, die ich über die Zucht kennenlernt habe, habe ich engere Beziehungen, zu anderen entferntere. Aber es ist immer wieder schön zu erleben, wie sich auch Menschen mit "Geschwisterhunden" treffen, kennenlernen und irgendwie zu einer Art "Familie" zusammenwachsen. Und diese Nachkommen von Baja haben es einigen Besitzern so angetan, dass mittlerweile schon der zweite Femba's Welpe/Labrador bei Ihnen eingezogen ist. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Besitzer der Hunde des C-Wurfes, der uns bis heute regelmäßig mit Bildern und Geschichten bereichern und uns zudem mit einem großartigen Hochzeitsgeschenk überrascht hat.

 

Im Jahr 2012 kam dann mein erster schwarzer Labrador, völlig ungeplant in mein Leben gesprungen: Tessa....Mit ihr gründete sich die zweite Zuchtlinie. Sie schenkte mir zwei wundervolle Würfe, von denen mittlerweile vier Hündinnen und ein Rüde ihre Gene in der Zucht des Deutschen Retriever Clubs weitergeben:

Femba's Believe in me Juna, Femba's Dancing in the Dark Lilly, Femba's Dancing in the Dark Millie, Femba's Dancing in the Dark Maylo und meine Femba's Dancing in the Dark Mayla.

Eine Hündin ist ausgebildete Behindertenbegleithündin, zwei Nachkommen sind im jagdlichen Einsatz, ein Rüde ist Reitbegleithund und alle sind zudem anhängliche Familienhunde und aktiv im Hundesport. Ich hätte nie gedacht, dass meine spontane Bauchentscheidung im Jahr 2012 solche Auswirkungen haben könnte. Mittlerweile ist Tessa vielfache Großmutter und ich hoffe, dass sie noch ihre Urenkel erleben darf.

 

Im gleichen Jahr kam dann - eigentlich von meinem Bruder initiiert - Lia aus Dänemark in unser Rudel, ebenfalls mit der schwedischen Mutter wie Baja, die ihre Gene hier durch unsere Sari weitergibt und die durch die Verpaarung mit Maylas Bruder nun im N-Wurf eine Verbindung zu unserer Tessa-Zuchtlinie begründet hat.

 

Und so könnte ich weiter machen und von vielen Hunden, Würfen, Menschen und Zuchtgedanken schreiben. Aber das würde viele Seiten füllen. Und das ist etwas, das ich nicht geplant und nie erwartet hatte. Von dem ersten Tag der Entscheidung für den Beginn einer Labradorzucht im DRC habe ich schon sehr oft gesagt, dass ich nie wieder züchten möchte, weil Zucht oft so traurig und schwer ist. Aber genausooft habe ich weiter gemacht, weil mich die Faszination und Liebe für diese Hunde gepackt hat und ich die Weitergabe dieser Liebe und auch der Faszination der Zucht im Herzen trage und bis zu meinem letzten Atemzug in mir tragen werde.

 

 

 

Unser Zuchtziel sind gesunde, aufmerksame, arbeitsfreudige und freundliche Labradore, die durch ihre besondere Sensibilität auch für unterschiedliche therapeutische Unterstützungen und für den Hundesport geeignet sind und wundervolle Lebensbegleiter sind.

Unsere Welpen wachsen mit enger Anbindung an den Menschen auf. Sie sind von Anfang an nah bei uns und integriert in unseren Alltag und unser Leben. Unsere Würfe haben unterschiedliches Temperament und unser Ziel ist, eine möglichst gute Passung zwischen Hund und Hundehalter. Daher melden Sie sich gerne früh, damit wir den am besten geeigneten Wurf und einen passenden Welpen für Sie finden können.


 

 

Wir züchte im Deutschen Retriever Club (VDH und FCI)
und sind Mitglied im Golden Retriever Club, Dansk Kennel Club, Dansk Retriever Club und Svensk Spaniel und Retrieverklubben.